
Entec® FK600: Der Katalysator für maximale Gasausbeute.
Eigenentwickeltes Produkt zur Steigerung der TOC-Umsatzrate auf bis zu 90 %, H2S-Senkung auf 10-25 ppm und Erhöhung des Methangehalts.
Ungenutzte Potenziale in Biogasanlagen und Faultürmen heben
In konventionell betriebenen Fermentern und Faultürmen liegt die Umsatzrate bezogen auf den Gesamten Organischen Kohlenstoff (TOC) häufig nur bei 65 bis 75 %. Wertvolle organische Masse bleibt ungenutzt im Gärrest oder Faulschlamm zurück.
Für Biogasanlagen
Stark schwankende Substratqualitäten, beispielsweise bei der Speiseresteverwertung, teure Aktivkohle-Entschwefelung und hohe Kosten für externe Spurenelemente belasten die Rentabilität.
Für Kläranlagen
Der regulatorische Druck zur Energieneutralität fordert eine maximale Ausbeute an Eigenstrom. Gleichzeitig belasten hohe Rückfrachten an Pges, CSB und TOC die biologische Stufe.
Wirtschaftlicher Nutzen
Ihre Vorteile mit Entec® FK600 auf einen Blick
Der Einsatz von Entec® FK600 wandelt ungenutzte organische Substanz effizient in energiereiches Biogas um und senkt gleichzeitig die laufenden Betriebskosten.
Maximale Umsatzraten
Steigerung der TOC-Umsatzrate von gewöhnlich 65–75 % auf 75 bis 90 %.
65–75 % → 75–90 %
Höherer Methangehalt
Verschiebung des Gasverhältnisses (CH4 / CO2) zugunsten von Methan für einen höheren Energieertrag.
Keine teure Entschwefelung
Senkung des Schwefelwasserstoffs (H2S) im Rohgas auf 10 bis 25 ppm. Die Kosten für Aktivkohle, Regeneration oder Lufteintrag entfallen komplett.
Bioverfügbarkeit von Spurenelementen
Durch die Bindung von Eisen zu Eisensulfid werden gefällte Spurenelemente wieder bioverfügbar, die kostenintensive externe Zugabe kann meist entfallen.
Längere BHKW-Standzeiten
Die höhere Gasreinheit schont die Motoröle Ihres Blockheizkraftwerks und verlängert die Wartungsintervalle.
Bis zu 40 % mehr Klärgas
In kommunalen Faultürmen steigt der Gasertrag drastisch an.
Beispiel 40.000-EW-Kläranlage: Einsparung von über 71.000 €/Jahr an Netzstromkosten.
Mehr zur mikrobiologischen Wirkungsweise: Wie Entec® FK600 in der Biozönose wirkt

Gleichzeitig steigt die elektrische Leistung des BHKW auf rund 800 bis 900 kW, und der Substrat-Input nimmt zu.
Mikrobiologische Wirkungsweise
So wirkt der Fermentationskatalysator in der Biozönose
Entec® FK600 greift gezielt in die Mikrobiologie des Fermenters ein und verschafft den langlebigen Methanbakterien einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Bakteriengruppen.
Der Wirkmechanismus in drei Schritten
Gezielter Eingriff in die Acidogenese
Bei Säurespitzen bindet das Produkt überschüssige organische Säuren partiell und reversibel, was den Fermenter vor Übersäuerung schützt und eine betriebssichere Fahrweise garantiert.
Nachhaltige Anreicherungsphase
Da das Produkt über die Biozönose wirkt, stellt sich der Erfolg kontinuierlich ein. Nach einer Anreicherungsphase von 1 bis 2 Monaten steigt die Gasausbeute beständig an, bis das Optimum erreicht ist.
Reduzierung der Rückbelastung
In Kläranlagen werden Rückbelastungen der Parameter CSB, TOC und Pges um etwa 50 % abgesenkt. Die höhere Gasausbeute baut höhere organische Verbindungen zu CH4, CO2, NH4+, o-PO43- etc. um. Gase entweichen im Klärgas, N- und P-Spezies können umgebaut bzw. gefällt werden.
Entwicklung der Gasausbeute
40.000-EW-Anlage nach Einsatz von Entec® FK600

Der Verlauf gliedert sich in Anreicherungs-, Etablierungs- und Optimierungsphase. Das Monatsmittel steigt von rund 600 auf rund 975 Kubikmeter pro Tag, das entspricht einer zusätzlichen Gasausbeute von etwa 375 Kubikmetern pro Tag.
Praxiserfahrung
Nachgewiesene Performance in Praxisanlagen
Stabile Höchstausbeuten bei schwankenden Substraten
Biogasanlagen, beispielsweise Speisereste-Verwerter mit 3,1 MW, erreichen stabile Höchstausbeuten und eine sichere Fahrweise trotz breitem und stark schwankendem Substratspektrum.
Durch konsequentes Substratmanagement konnten kritische, mit N- und S-Verbindungen belastete Inputstoffe aussortiert werden. Die Folgen zeigen sich in stabilen pH-Werten und niedrigsten Konzentrationen an flüchtigen organischen Säuren (FOS). Dominierend ist Essigsäure nachweisbar, mit niedrigen bis mittleren Gehalten an Propionsäure. Höhere Fettsäuren treten so gut wie nicht mehr auf. Niedrige FOS/TAC-Verhältnisse sichern hohe Gasausbeuten.
Deutlich höhere Klärgas- und Eigenstromproduktion
Steigerung der Klärgasmenge um bis zu +350 Nm³/d im Faulturm. Bei einer Bilanzierung mit einem BHKW-Wirkungsgrad von 39 % ergibt sich ein jährliches Plus von über 325.000 kWh Eigenstrom.
BHKW-Wirkungsgrad: 39 %
Vertiefende Praxisdokumentation
Ausführliche Anlagenbeispiele, Messwerte und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zum Einsatz von Entec® FK600 in Biogas- und Kläranlagen.
PDF · 3 Seiten
Potenzialanalyse
Testen Sie das Potenzial von Entec® FK600 auf Ihrer Anlage
Schöpfen Sie das volle energetische Potenzial Ihrer Substrate oder Ihres Klärschlamms aus. In einer ersten Potenzialanalyse ermitteln wir, wie viel Mehrertrag und Betriebskosteneinsparung durch den Einsatz von Entec® FK600 auf Ihrer Anlage realistisch möglich sind.
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