
PEGA-Verfahren: Gärreste drastisch reduzieren, Gasausbeute maximieren.
Patentierte Gärrest- und Stickstoffaufbereitung im Seitenstrom zur Vermeidung teurer Endlager (DüV) und zur Substrateinsparung.
Der Ausweg aus der Gärrest-Falle
Die Pflicht, Gärreste für 6 bis 9 Monate zu lagern, erfordert immense Investitionen in neue Endlager und die Erfüllung strenger Wasserhaushaltsgesetze (WHG). Das PEGA-Verfahren setzt genau hier an, indem es Gärreste nicht nur verwaltet, sondern biologisch aufbereitet.
Keine neuen Endlager
Durch die deutliche Verringerung der Schlammmengen ersparen Sie sich den Bau teurer Gärrestlager für 180 oder 270 Tage.
Mehr Biogas
Die aufbereiteten Schlämme faulen im Fermenter weiter aus, was den Gasertrag und den Methangehalt (CH4-Gehalt) massiv steigert.
Geringere Substratkosten
Besonders NaWaRo-Anlagen profitieren, da durch den höheren Gasertrag teure Substratzukäufe reduziert werden können.
Technologie
So funktioniert die PRO-Entec®-Gärrest-Aufbereitung
PEGA steht für PRO-Entec-Gärrest-Aufbereitung. Die patentierte Technologie behandelt die Flüssigphase separierter Gärreste in einem biologischen Seitenstrom, um Störstoffe sicher auszuschließen.
Der Prozess in drei kompakten Schritten
Stickstoff-Umwandlung
In einem strikt limitierten aeroben Milieu wird der in der wässrigen Phase gelöste Ammoniumstickstoff (NH4-N) in elementaren Stickstoff und Wasser umgewandelt.
Biologische Konditionierung
Aus den gelösten Kohlenstoffverbindungen bildet sich neuer Belebtschlamm, der um- und abgebaut wird.
Rezirkulation
Der eingedickte Schlamm wird in den anaeroben Fermenter zurückgeleitet. Er generiert dort neues Biogas, während das abgetrennte Klarwasser drastisch entlastet wird.
Verfahrensfließbild PEGA
Biologische Gärrestaufbereitung für Biogasanlagen

Ablauf: Gülle und Festmist gelangen in die Fermenter. Der Gärrest wird im Separator getrennt. Die Flüssigphase durchläuft die PEGA-Biologie mit Schrägklärer und Schrägfilter. Der PEGA-Schlamm wird zu den Fermentern zurückgeführt.
Technische Dokumentation
Ausführliche Beschreibung des PEGA-Verfahrens mit Repowering, Stoffströmen, Rückführung des PEGA-Schlamms, Energiebilanz und Praxisdaten.
Ergänzende Leistungssteigerung
Maximale Umsatzraten mit Entec® FK600
Viele Anlagen erreichen bei der Umwandlung organischer Masse zu Biogas lediglich Umsatzraten von 65 bis 75 %. Unser speziell entwickelter Fermentationskatalysator Entec® FK600 schöpft dieses verborgene Potenzial aus.
Höhere Ausbeute
Steigerung der Umsatzraten auf 75 bis 90 % bei steigenden Gasausbeuten.
65–75 % → 75–90 %
Keine teure Entschwefelung
Der H2S-Gehalt im Rohgas sinkt auf 10 bis 25 ppm, wodurch eine kostenintensive Aktivkohle-Entschwefelung oft komplett entfällt.
Materialschonung
Die deutlich reinere Gasqualität verlängert die Standzeiten der Motoröle in Ihrem Blockheizkraftwerk. Wenn Abluftfilter eingesetzt sind, verlängert sich die Standzeit der eingesetzten Filtermaterialien wie z. B. Aktivkohle und ähnliches.
Potenzialanalyse
Welches Potenzial steckt in Ihrer Anlage?
Befreien Sie Ihre Anlage von den logistischen Zwängen der Düngeverordnung und nutzen Sie das volle energetische Potenzial Ihrer Substrate.